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- ROTES KREUZ -

Auf dieser Seite sind neben Artikeln und Veranstaltungen, welche sich auf das Italienische Rote Kreuz beziehen, auch die häufigsten Fälle des Unwohlseins und Erste-Hilfe-Anweisungen aufgeführt.

- ERSTE-HILFE-ANWEISUNGEN

SONNENSTICH - Er wird verursacht, wenn der Körper lange Zeit den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, und macht sich durch allgemeines Unwohlsein und Schwitzen bemerkbar. Er kann von Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen, Erhöhen der Körpertemperatur und beschleunigter Atmung begleitet sein. Was zu tun ist: Man muss den Betroffenen in einer kalten Umgebung mit leicht angehobenen Füßen hinlegen lassen. Anschließend die Kleidung lockern und ihn ca. 2 Liter Wasser unter Beifügung von 2 Teelöffeln Salz trinken lassen.

HITZESTICH - Es handelt sich um ein ernstes Unwohlsein, welcher verursacht wird, wenn der Körper lange Zeit Hitze und Schwüle ausgesetzt ist. Er verursacht eine Körpertemperatur-Erhöhung bis 40°C und mehr. Die Haut ist sehr warm und erscheint verbrannt, der Atem ist beschleunigt, der Herzschlag stark und schnell. Der Betroffene kann in verwirrten Zustand oder Bewusstlosigkeit fallen. Was zu tun ist: Man muss so schnell wie möglich den Arzt benachrichtigen. In der Zwischenzeit muss man den Betroffenen entkleiden und kalte/lauwarme Umschläge machen, während man den Körper mit den Händen oder mit Hilfe eines Ventilators lüftet, bis die Haut sich kalt anfühlt; anschließend deckt man ihn mit einem trockenen Laken zu.

MAGENBLOCKIERUNG - Die Einnahme eines eiskalten Getränks oder eines schweren Mahls während oder sofort nach dem Mahl kann vor allem während der Sommerzeit eine Ausdehnung der gastro-verdaulichen Blutgefäße mit Verlangsamung oder Blockierung des Verdauungsprozesses verursachen, welche von Schweiß und Schmerz in der Hinterbrustbein-Gegend begleitet werden kann. Was zu tun ist: Jegliche Aktivität unterbrechen, den Betroffenen in warmer und trockener Umgebung hinsetzen bzw. hinlegen lassen. Wenn die Blockierung in wenigen Stunden nicht nachlässt, muss man einen Arzt benachrichtigen.

MUSKELKRAMPF - Es handelt sich um eine Muskel-Kontraktion mit intensivem Schmerz und Bewegungsschwierigkeit, welche oft durch einer körperlichen Aktivität ohne angemessenes Aufwärmen verursacht wird. Was zu tun ist: Man muss das Bein des Betroffenen in eine entlastende Position bringen und den Muskel entkontraktieren, z. B. im Falle eines Fußkrampfes die Fußspitze erst in Beinrichtung drücken und anschließend loslassen.

VERSTAUCHUNG - Es handelt sich um eine Verletzung der Gelenkbänder (Knie, Fußhals, Ellenbogen usw.), welche von einer unüblichen Bewegung ausgelöst wird und Schmerz sowie Anschwellung der betroffenen Stelle verursacht. Was zu tun ist: Das Gelenk des Betroffenen darf weder massiert noch erwärmt werden; man muss stattdessen in Ruhelage einen Eisbeutel darauflegen, so dass der Entzündungsprozess reduziert wird; in diesem Fall ist in den darauffolgenden Tagen die Einnahme von Arzneimitteln gegen Entzündungen angesagt. Es ist in jedem Fall ratsam, zur Kontrolle einen Arzt aufzusuchen.

OHRENSCHMERZEN - Es ist ein verbreiteter Ohrenschmerz ohne Bestehen von Verletzungen, welcher durch eine leichte Entzündung des externen Hörkanals bewirkt wird. Der Entzündungsprozess kann während der Sommerzeit durch Einwirken des Meerwassers, plötzlichem Temperatursturz, Luftzug oder Klimaanlagen verursacht werden. Was zu tun ist: Für einige Tage die möglichen Ursachen der Ohrenschmerzen vermeiden und analgetische Tropfen in die Ohren eingeben, während man gleichzeitig eine Arznei gegen Entzündungen einnimmt. Wenn der Schmerz andauert, könnte die Ursache hierfür eine andere sein; es ist daher nötig, einen Arzt aufzusuchen.

KONTAKT MIT EINER QUALLE - Verursacht schmerzhaftes Brennen und Schwellungen. Was zu tun ist: Reiben der betroffenen Stelle vermeiden, kalte Umschläge mit Eis und Ammoniak machen.

IGELSTACHEL - Sie dringen leicht in Füße oder Hände ein und zersplittern häufig, wenn man versucht, sie herauszuziehen. Was zu tun ist: Die Verletzungen der Stachel mit einem in Öl getunkten Wattebausch tamponieren und anschließend mit einer sterilen Nadel entfernen.

VIPERNBISS - Verursacht Symptome, welche mit der Zeit variieren; anfangs bildet sich ein roter Rand um den Biss, dann Trägheit und Rötung der ganzen betroffenen Stelle, welche von einem intensiven Schmerz begleitet werden. Nach einer halben Stunde erscheinen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Atmungsschwierigkeiten. Was zu tun ist: Man muss sofort eine Schlinge in 5 cm Entfernung über dem Biss (zwischen dem Biss und dem Herzen) binden und Eis auf den Biss auftragen, damit die Ausbreitung des Gifts im Organismus vermieden werden kann; der Betroffene muss zum nächsten Krankenhaus transportiert werden. Die Einsaugung des Gifts ist aufgrund eventueller Verletzungen des Mundes des Helfers nicht empfohlen.

BIENEN, VESPEN UND HORNISSENSTICH - Diese Insekten können ihren Stachel in der Haut lassen. Bei einigen hypersensiblen Menschen kann dieser einen "anaphylaktischen Schock" verursachen, welcher sich durch Atmungsschwierigkeiten, Schwäche und Schweiß bemerkbar macht, vor allem, wenn der Mund, der Hals oder die Nase betroffen sind. Was zu tun ist: Den eventuellen Stachel mit einer Pinzette entfernen, die Stelle desinfizieren und die Schwellung mit Eis bekämpfen. Im Falle eines Schocks ist der Eingriff eines Arztes notwendig.

MÜCKENSTICH - Normalerweise verursachen derartige Stiche Reaktionen, welche in 1 bis 2 Stunden verschwinden. Was zu tun ist: Für die Behandlung von andauernden Rötungen, Juckreiz und lokalen Anschwellungen kann man Salben gegen Entzündungen mit Hydrokortison-Basis nehmen.

- ARTICOLI -
Artikel aus "Il Messaggero"
Rotes Kreuz: unersetzbar die Rolle der Freiwilligen der Ersten Hilfe im Territorium

GIULIANOVA - Die Freiwilligen des Roten Kreuzes von Giulianova feiern in diesen Tagen das zweite Jahr ihrer Aktivität. Zwei Jahre von brillanten Resultaten, wie die zum '93 berichteten und vor einigen Tagen während einer sympathischen Feier veröffentlichten Ziffern hervorheben: 136 angestellte Freiwillige, 43.708 Stunden Einsatz, rund um die Uhr, 840 Einsätze mit der Ambulanz (nur in Notfällen), 12.526 km zurückgelegt. Und neben den Notfällen, unterschied sich die Gruppe in vielen anderen Einsatzbereichen: durch Wasserrettungs-Einsatz an den freien Stränden mit dem Einsatz von 25 freiwilligen Bademeistern (500 Stunden im Juli und August '93 eingesetzt); durch die Assistenz bei Fußballwettbewerben der Mannschaften Giulianova und Mosciano und weitere Sportveranstaltungen; durch Sozialassistenz für behinderte Jugendliche der Schule Pagliaccetti.
Die Freiwilligen haben sich anschließend um die Organisation eines regionalen Platzes des Zivilen Schutzes für die Simulation von Noteinsätzen im Falle eines Erdbebens gekümmert; sie haben an Bildungskursen für die Suche nach Bergvermissten teilgenommen und haben einen Kurs für radio-zentrale Arbeiter im Sinne des "118" veranstaltet. In diesem Jahr werden all diese Aktivitäten durch den Tauch-Einsatz erweitert.

Artikel aus "Il Centro"
Hunde für die Rettung im Wasser - Giulianova: Das Italienische Rote Kreuz hat eine Hunde-Einheit

GIULIANOVA - Hunde, die den Menschen helfen und manchmal Menschenleben retten: wir sind gewohnt, sie oft in Rettungseinsätzen zu sehen. Dieselben Szenen könnten in diesem Sommer in Giulianova geschehen, nachdem die Freiwilligen des lokalen Roten Kreuzes eine "Hunde-Einheit" für die Wasser-Rettung zur Verfügung haben.
Es sind zwei wundervolle Terranova-Exemplare, Asia und Atena, zwei Weibchen der berühmten Rasse, welche für ihre bemerkenswerte Möglichkeit, sich in Wasser zu bewegen, bekannt ist, die "Bestandteile" dieser Einheit. Die Hunde werden während der Einsätze von Freiwilligen unterstützt, welche für diese Art von Einsatz vorbereitet sind. Asia und Atena haben in diesen Tagen bereits einige simulierte Einsätze vorgenommen. Die Einheit von Giulianova ist die erste Einheit des Italienischen Roten Kreuzes der Provinzregion, welche eine Hunde-Einheit besitzt.

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