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| GEMEINDEN IN DER UMGEBUNG |
- CORROPOLI -
- DER URSPRUNG- 

Die Stadt ist prähistorischen Ursprungs und für das neolitische Dorf "Ripoli" (eines der berühmtesten prähistorischen Zentren Italiens) bekannt, wo das Grab der Frau mit dem Hund entdeckt wurde; Corropoli wurde von mehreren Herrschaften beherrscht. Im Jahre 1393 wurde das Schloss von Corropoli von Antonio von Acquaviva verkauft, um die Mitgift zu gewinnen, die er dem Sohn Andrea Matteo I. für seine Hochzeit mit Caterina Tomacelli Cybo schenkte. Im Jahre 1460 wurde es von Alessandro Sforza und Federico zu Montefeltro erstürmt. Um das Jahr 1690 gelangt Corropoli erneut in den Besitz des Herzogs von Acquaviva, und im Jahre 1787 gründet er mit Controguerra eine der dreizehn Verwaltungs- und Gerichtsregierungen des Staates Atri.

- CORROPOLI HEUTE -

Die Stadt befindet sich auf einer kurzen Anhöhe, welche vom Verlauf von zwei Bächen begrenzt ist. Die mittelalterliche Stadt ist durch Ziegelsteingebäude des 19., aber auch des 18. Jahrhunderts geprägt. Corropoli ist nicht nur ein touristisches Ziel für prähistorische Ausgrabungen, sondern auch eine geblühmte Stadt, die für ihre Traditionen, ihre landwirtschaftlichen Produkte und ihr Handwerk bekannt ist. Während der Sommerzeit ist sie Schauplatz für verschiedene kulturelle und kulinarische Veranstaltungen.

- SEHENSWERTES -

Platz Piè di Conte
Im Herzen der Stadt befindet sich dieser Platz, welcher mittels der Reste des baronalen Schlosses erbaut worden ist. Der Bau wurde 1836 zu Ende geführt.

Kirche von Sant' Agnese
Sie wurde auf einem Gebäude der romanischen Epoche gebaut und erscheint heute im Stil der Vergrößerung des 16. Jahrhunderts und der Restauration des 19. Jahrhunderts. Es ist aus einem einzigen Schiff mit einer gewölbten Decke mit herabgesetztem Bogen gebildet, die Dekorationen sind aus dem 19. Jahrhundert, die Altare im Barockstil sind aus Stuck und Marmor. Sant' Agnese besitzt im Inneren eine Statue der Madonna der Gnaden aus vielfarbiger Terrakotta und den hölzernen Hochrelief der majulanischen Madonna.

Glockenturm
Der Turm ist ein Werk des Meisters Antonio zu Lodi, und er ist einer der vier Glockentürme der teramanischen Provinz, welche "Brüder" genannt werden. Er führt zum XV. und XVI. Jahrhundert zurück und ist atrianischen Stils. Der aus Ziegelstein bestehende Glockenturm hat mehrere hängende, aus Backstein bestehende kleine Bögen und šffnungen, welche von mehreren Majolika und Zinnen umgeben sind. Die Dekorationen sind ein Beispiel für die lombardischen Belegschaften.

Kloster von S. Benedetto
In der Ortschaft Gabbiano befindet sich eine antike Kirche mit dem Kloster von S. Benedetto, welche bereits im Jahre 1327 existierte. Sie ist aus einzigem Schiff aus Ziegelstein gebaut, teilweise von einer romanischen Struktur aus Beton erhöht. In ihrem Inneren befindet sich ein Gemälde des 17. Jahrhunderts mit S. Bernardino, ein Tabernakel und ein Barock-Reliquarium aus bemaltem und vergoldetem Holz zowie ein Weihwasserbehälter aus Stein. Daneben steht das Kloster aus Ziegelstein, welches im Stil des 19. Jahrhunderts erscheint.

Kloster der Santa Maria von Majulano
Es handelt sich um ein antikes Kloster, das bereits im Jahre 1018 existierte und auf den Resten eines Heidentempels, welcher der Göttin Flora gewidmet war, gebaut wurde. Heute bleiben von dem mittelalterlichen Gebäude (welches sich seinerseits auf älteren Konstruktionen befand) wenige Spuren, darunter der Glockenturm. Die Konstruktion erscheint in einer modernen Neukonstruktion.

Kloster der Santa Maria der Engel
Im Zustand von absoluter Verlassenheit, in der Ortschaft Montagnola, kann man die Reste des Klosters der Bewacher ersehen, welches von der Herzogin von Atri Francesca Caracciolo im Jahre 1688 gewollt war. Ursprünglich war das Kloster ein Sommerkasino der Herzoge von Atri, beschrieben vom Abt von Meiulano im Jahre 1634, als Gebäude mit zwei Stockwerken mit Saal, Kapelle und zehn Zimmern. Im Inneren des Klosters, als einziges Schiff, findet man noch heute große Statuen aus Stuck im späten Barockstil, Altare des 18. Jahrhunderts und Verzierungen; die wertvolle bemalte Decke, welche die Seligkeit von Christus, welcher im Himmel aufgenommen wurde, darstellte, ist verloren gegangen.

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